Die Geschichte hinter TriEye

TRIEYE STORY

Warst du schon mal auf dem Fahrrad unterwegs und hast dich nervös – oder sogar ängstlich – gefühlt, als du ein Auto, einen Bus oder einen Lkw von hinten ranrauschen gehört hast? Sehen die mich? Schaut der Fahrer gerade aufs Handy? Achtet er auf die Straße – und auf dich? Oder fragst du dich bei einer gemeinsamen Fahrt, ob deine Mitfahrenden noch sicher hinter dir sind, oder ob sie abgehängt wurden? Was machst du in solchen Momenten?

Das Gefährlichste, was du tun kannst, ist den Blick von der Straße zu nehmen und dich umzuschauen. In der Regel dreht man dabei den Lenker leicht in die Richtung, in die man schaut. Diese kleine Abweichung kann dazu führen, dass du direkt in die Fahrbahn vorbeifahrender Autos gerätst – und so in noch größere Gefahr.

Ich war mit meiner Familie auf den staubigen Straßen in den norwegischen Bergen unterwegs, als mein Sohn mich von hinten rammte. Ich muss zugeben: Ich war selbst ein Stück weit schuld daran. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass er auf dieser staubigen, aber schnellen Straße nur einen Meter hinter mir war – als ich bremste, fuhr er in mich rein. Hätte ich einen Spiegel am Fahrrad gehabt, hätte ich ihn sofort gesehen. Und noch während ich blutend auf der Straße lag, hatte ich die Idee: einen Rückspiegel direkt ins Glas integrieren. Würde das funktionieren? Das war die entscheidende Frage.

Mit der Entwicklung der Idee eines ins Glas integrierten Rückspiegels begannen wir 2016.

Ich bin glücklich, drei kluge Kinder zu haben, die sich nach und nach an der Produktentwicklung, der Produktion und dem Vertrieb bzw. Marketing beteiligten. Im Frühjahr 2018, nach Abschluss des Patentverfahrens, haben wir unser erstes Modell erfolgreich auf Kickstarter gelauncht. Später im Jahr haben wir TriEye auf der Eurobike in Deutschland vorgestellt – der größten Fahrradmesse der Welt. Unser Reisebudget war überschaubar: zwei Zelte auf dem örtlichen Campingplatz in Friedrichshafen, tolle Erinnerungen – und wir haben gewonnen. Public Choice als bestes Start-up.

EUROBIKE 2018 – MICHAEL UND CAMILLA AN UNSEREM ERSTEN STAND
ISPO 2019 – GOLDGEWINNER

2020/21 war für die ganze Welt eine schwierige Zeit. Bei TriEye haben wir sie gut genutzt und echte Fortschritte gemacht. Wir haben erstmals einen professionellen Investor an Bord geholt und ein neues Modell von Grund auf neu entwickelt. Wir sind ziemlich stolz auf das neue TriEye VIEW, das wir Ende 2021 auf den Markt gebracht haben, und freuen uns darauf, 2022 einen soliden Vertrieb aufzubauen.

Die dritte Generation von TriEye, das VIEW, ist jetzt auf dem Markt. Optimiert für mehr Sicherheit aller Radfahrenden auf der Straße, lässt sich das Trieye VIEW auch mit E-Bikes, E-Scootern, Inline-Skates oder allem anderen nutzen, womit du dir die Straße mit motorisierten Fahrzeugen teilst. Sicher, bequem, stylisch und hochwertig – das Trieye VIEW ist der Game-Changer, den jede Freizeitfahrerin und jeder ernsthafte Radfahrer braucht, um mit Selbstvertrauen und Gelassenheit auf der Straße unterwegs zu sein.

Carsten Juell Fongen
Gründer